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Im Frühling erwachen nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Tiere. Während nach und nach Vögel aus den warmen Ländern zurückkehren, erscheinen Igel und andere Tiere, leider erwachen auch Schädlinge, die es geschafft haben, den Winter an den Bäumen oder in den abgefallenen Blättern zu überstehen. Der erste Schritt ist also, zu überprüfen, ob Ihre Bäume nicht direkt von Schädlingen bedroht werden. Einige Bäume müssen auch durch Besprühen behandelt werden. Pfirsiche zum Beispiel profitieren von einer Sprühbehandlung gegen Blattkräuselung, während Aprikosen vor dem Verblühen der Blüten geschützt werden. Im Allgemeinen werden die Bäume mit nicht nur gegen überwinternde Schädlinge, sondern auch gegen Pilz- und Bakterienkrankheiten behandelt.
Informieren Sie sich vor der Behandlung von über die Wettervorhersage. Die optimalen Temperaturen für die Anwendung der Produkte liegen zwischen 10 und 15 °C. Es sollte nicht windig sein oder stark regnen. Andernfalls behandeln Sie einen ganz anderen Teil des Gartens... Die starke Sonne kann das Produkt auch zersetzen und die Tropfen in Flocken verwandeln, die alle Blätter verbrennen können.
Mit dem Beginn des Frühlings ist es auch an der Zeit alle Schutzhüllen um die Bäume zu entfernen. Wenn Sie es nicht schon im Herbst getan haben, ist es ratsam, die Stämme und dickeren Äste mit Kalkmilch zu bestreichen. Dadurch werden die Bäume vor Frostrissen geschützt, die durch die Kombination von harter Frühjahrssonne und Frost entstehen. Gleichzeitig regulieren Sie das "Erwachen" des Baumes, d. h. seine vorzeitige Blüte. Der Anstrich hilft auch gegen Schädlinge, die sich unter der Rinde verstecken, und beseitigt gegebenenfalls Moose und Flechten. Wenn nötig, entfernen Sie die alte Rinde, kehren Sie sie zusammen und verbrennen Sie sie.
Es ist auch wichtig, dafür zu sorgen, dass der Obstbaum ausreichend Feuchtigkeit hat. Besonders wenn im Winter nicht genügend Schnee gefallen ist und der Herbst eher trocken war. Jetzt im Frühling hat der Baum keine Möglichkeit, Wasser zu ziehen. Daher ist es notwendig, den Baum zu bewässern. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen und an die Bedürfnisse des Baumes angepasst werden, insbesondere in Trockenperioden. Gießen Sie ausschließlich zu Zeiten, in denen es nicht friert, und zwar rund um den Stamm, um den Baum, den Sie von Unkraut befreit haben. Für eine effizientere Wasserverteilung können Sie Bewässerungssets verwenden, die dazu beitragen, eine optimale Bodenfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten und Wasser zu sparen. Sie können auch einige Schaufeln verteilten Komposts hinzufügen oder ein Startdünger verwenden.
Ein wichtiger Teil der Pflege ist auch der Beschnitt von Obstbäumen im Frühjahr. Es bleibt die Frage, wie man Bäume im Frühjahr beschneidet. Der erste Typ ist der sogenannte Erziehungsschnitt von Bäumen, der an jungen Bäumen durchgeführt wird, d.h. zwischen dem ersten und fünften Jahr nach der Pflanzung. Indem man die Kronenfläche verkleinert, gibt man dem jungen Baum die Möglichkeit, eine wirklich funktionale Grundform der Krone zu entwickeln und ermöglicht ihm außerdem, richtig Wurzeln zu schlagen. Für diesen Schnitt werden am häufigsten Hand-Scheren oder anderes handgeführtes Gartenwerkzeug verwendet, das präzises und schonendes Schneiden der Äste ermöglicht.
Der Erhaltungsschnitt von Bäumen im Frühjahr, auch als Auslichtungsschnitt bezeichnet, schützt dann die ausgewachsenen Bäume gegenseitig. Die neuen Bäume behindern sich nicht gegenseitig in ihrem Wachstum. Ein weiterer Schnitttyp bei Obstbäumen im Frühjahr ist der Verjüngungsschnitt der tragenden Äste. Dadurch wird die Lebensdauer des Baumes verlängert und seine Fruchtbarkeit erhöht. Einfach gesagt, wird der Baum nicht 'erschöpft', weil er nicht zu viele Äste mit Nährstoffen versorgen muss.
Beim Schneiden der Bäume im Frühjahr dürfen wir auch die anschließende Behandlung nicht vergessen. Verletzte Stellen werden idealerweise mit Transplantationswachs behandelt, manchmal reicht aber auch Kalkmilch aus.
Der beste Zeitpunkt für den Frühjahrsschnitt von Obstbäumen ist je nach Art unterschiedlich. Zum Beispiel bei Apfel- und Birnbäumen erfolgt der Schnitt noch vor dem Austrieb. Diese Bäume sind jedoch sehr flexibel, so dass es kein Fehler ist, Ende April zu schneiden, wenn Sie es nicht schaffen. Die Zeit sollten Sie bei Steinobstbäumen im Auge behalten, bei denen der Schnitt nach dem Austrieb erfolgt. Dadurch wird das Risiko des Einfrierens und des Befalls mit Krankheitserregern verringert. Warm liebende Steinfrüchte schneiden wir jedoch erst zur Blütezeit, da hier das Risiko der Entstehung und Ausbreitung von Pilzkrankheiten minimiert werden muss!
Weitere praktische Tipps und Ratschläge zur Gartenpflege finden Sie im Blog-Bereich Haus und Garten.