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Der Boden muss locker sein, damit er atmen kann. Wie geht man das an? Beim Umgraben und Belüften des Bodens und gleichzeitig bei der Auflockerung der harten Schicht, eventuell beim Vermischen des Düngers hilt auf jeden Fall ein Kultivator.

 

Kultivator oder eine Bodenhacke?

Im Angebot finden Sie beide Geräte, die ähnliche Dienste leisten. Der Kultivator und die Bodenhacke. Wodruch unterscheiden Sie sich?

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Die Bodenhacke ist typisch durch ihre rotierenden Sterne, die sie antreiben und den Boden bis zu einer Tiefe von ca. 15 cm auflockern. Sie eignet sich vor allem zum Einarbeiten von Dünger, Mulchrinde und Torf auf kleineren Grundstücken. Ihre Aufgabe ist weder das Pflügen noch das Entfernen von Unkraut.

Der Kultivator ist gegenüber der Bodenhacke leistungsstärker und kann noch viel mehr. Er pflügt, lockert den Boden zwischen den Reihen auf, kann ernten, Unkraut entfernen. Wenn man die zusätzlichen Aufsätze verwendet erweitert sich sein Einsatzgebiet noch mehr. Er eignet sich für große Gärten.

Welcher Kultivator ist der richtige für Sie?

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Die wichtigste Frage bei der Wahl des passenden Kutivators ist die Größe und das Gelände des Gartens. Kurz gesagt, je größer das Grundstück, umso höhere Anforderungen an die Leistung des Gerätes, eventuell an die Arbeitsbreite. Eine höhere Leistung ist auch dann erforderlich, wenn der Boden lehmhaltig ist. Ein zu steiles Gelände erfordert wiederum einen Antrieb und eine weitere Achse. Welche weiteren Anforderungen sollten Sie an einen Kultivator stellen?

  • Bequeme Bedienung. Weil der Kultivator zu den schwereren Geräten gehört, sollte er wortwörtlich wie angegossen sitzen. Vergessen Sie nicht, dass Sie mit ihm im freien Gelände arbeiten werden. Achten Sie zum Beispiel auf die Höhe des Lenkrades, der Griffe, ziehen Sie eventuell eine Variante mit verstellbaren Höhen in Betracht. Die Bedienung des Gerätes sollte intuitiv sein, was bedeutet, dass die Bedienelemente einfach und effizient genutzt werden können.
  • Verarbeitungsqualität. Der Motor und das Getriebe sollten eine hochwertige Abdeckung und einen Staubfilter haben. Kontrollieren Sie den Sporn, der die Tiefe reguliert und gleichzzeitig als Bremse dient.
  • Ausreichende Leistung. Ziehen Sie eine Reserve in Betracht, dadurch wird das Gerät nicht so stark abgenutzt, wenn Sie mit maximaler Leistung arbeiten.
  • Pflugtiefe. Wie oft und in welche Tiefe werden Sie pflügen?

Kultivatortypen

Elektrische Kutivatoren haben eine geringere Leistung, weshalb sie sich für kleinere Gärten mit leichtem Boden eignen. Weil sie leichter sind, ist die Manipulation mit ihnen einfacher. Der Betrieb ist leise und umweltfreundlich, die Wartung sehr einfach. Ein nachteil ist das Stromkabel.

Kraftstpffbetriebene Kultivatoren bieten eine hohe Leistung und territoriale Unabhängigkeit (kein Stromkabel). Sie eignen sich für harte Böden und abgelegene Grundstücke. Diese Kuktivatoren sind jedoch schwieriger zu bedienen, sind schwerer und auch die Wartung ist komplizierter.

Akku-Kultivatoren sind eine Alternative zu elektrischen Kultivatoren, ohne Stromkabel. Ihre Leistung ist jedoch gering, deshalb eignen sie sich für kleine Gärten. Vergessen Sie nicht, dass der Akku aufgeladen werden muss.

Handkultivatoren führen wir nur der Vollständigkeit halber an. Es handelt sich um unterschiedliches Handwerkzeug für den Garten, zum Entfernen von Unkraut auf kleinen Flächen, z.B. im Glashaus oder Blumenkasten.

Parameter für die richtige Wahl

  • Leistung. Beeinflusst durch die Art des Antriebes und auch die Leistungsbreite. Elektrische und Akku-Kultivatoren haben eine Leistung von ungefähr 1 000 W, kraftstoffbetriebene Kuktivatoren beginnen bei 3 000 W.
  • Pflugbreite. Gärten schätzen eine Pflugbreite von 35-60 cm mit 4 Messern. Für größere Grundstücke oder Kleinbauern eignen sich 6 Messer mit einer Breite von 80+ cm.
  • Länge der Messer. Ein gängiger Kultivator sollte 25 cm schaffen, ein leistungsstärkerer 30+ cm.
  • Messertyp. Entscheidend ist auch die Form und Ausführung der Messer (eventuell ihre Anzahl). Sie sollten sich für solche entscheiden, die für Ihren Garten passen sind, z.B. rechteckige Messer eigenen sich für Sandböden, lanzenförmige für schwere, harte Böden.
  • Abmessungen: Ein Kultivator für Hobbygärtner ist in der Regel so groß wie ein Rasenmäher. Im Unterschied zum Rasenmäher ist der Kultivator jedoch nicht so kompakt.
  • Gewicht: Elektrische Geräte wiegen um die 20 kg, jene mit Verbrennungsmotor auch 50 kg.
  • Lärmentwicklung. Je leistungsstärker, umso lauter. Elektrische bewegen sich bei 70 dB, kraftstoffbetriebene bei bis zu 90 dB.
  • Rückwärtsgang und Räder. In anspruchsvollem Gelände ist ein Rückwärtsgang von Vorteil, scherere Geräte sollten auch zusätzliche Räder haben.

Zubehör

Darüber, für welchen Kultivator man sich entscheiden sollte, kann auch das mögliche Zubehör entscheiden, die die Einsatzmöglichkeiten des Kultivators erweitern. Zu dem möglichen Zubehör gehören Anhänger, Heuwender, Schneefräsen, Trommelmäher, Pflugaufsätze oder Abfallzerkleinerer.

Thomas Eichler

Garten und Werkstatt – zwei Orte, an denen nicht nur Schönes, sondern auch Nützliches entsteht. Ich liebe es, praktische Lösungen zu entdecken, die die Arbeit erleichtern und noch mehr Freude am Gestalten bringen. Ob es um Gartenarbeit, Werkzeugpflege oder clevere Gadgets für die heimische Werkstatt geht. In meinen Artikeln teile ich bewährte Ratschläge und Inspirationen, die Ihnen helfen, Ihre Garten- und Heimwerkerfähigkeiten zu verbessern.

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