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Der Frühling ist für Rosen wesentlich. Wie Sie sich um sie kümmern entsiedet nämlich darüber, wie viele und wie starke Blüten sie diese Saison tragen werden. Wie sollten Rosen im Frühling geschnitten werden, damit sie Ihnen Freude machen?

 

Der Schniitt der Rosen im Frühling ist entscheidend

Obwohl Sie sich höchstwahrscheinlich schon im Herbst um Ihre Rosen gekümmert haben, wo normalerweise trockene Blüten und Zweige abgeschnitten werden, ist der Frühling die Zeit, in der Sie aufmerksam sein sollten. Wenn Sie sich nämlich nicht angemessen um die Rosen kümmern, wachsen viele Triebe, die sich zwischen dem alten Gehölz ranken. Das Ergebnis ist ein dichtes „Gebüsch“, das ein ideales Umfeld für verschiedene Schädlinge und Krankheiten bildet. Ungeschnittene Rosen bilden noch dazu nur kleine, schwächliche Blüten.

Wann sollten Rosen im Frühling geschnitten werden?

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Die beste Zeit zur Verjüngung ist die zweite Maihälfte und der April. Ein kleines Anzeichen ist die Zeit, in der der „Gemeine Goldregen“ (bzw. Forsythia) blüht. Ebenso wie andere Aktivitäten im Garten entscheidet das Wetter darüber, wann die Rosen im Frühling zugeschnitten werden können. Das Wetter muss verfolgt werden, denn nach dem Zuschneiden sollten die Temperaturen nicht unter den Gefrierpunkt fallen! Wenn Sie sicher sein wollen, warten Sie, bis die ersten Anzeichen von Knospen auftauchen. Ein Vorteil ist, dass Sie erkennen, welcher Teil der Pflanze lebt und welcher den Winter nicht überstanden hat. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn Sie die Gelegenheit haben die Rosen zu beobachten und nicht nur einmal in der Woche am Wochenende zu kontrollieren

Wie sollte man die Rosen im Frühling schneiden?

Für diese Tätigkeit sollten Sie feste Handschuhe und eine Gartenschere bereit halten. Der Schnitt sollte immer leicht schräg geführt werden, damit sich kein wasser in diesem fängt (das könnte frieren oder ein Nährboden für Schädlinge sein). Allgemein gilt, dass so viele junge Triebe wie möglich bleiben sollten (die blühen können) und so wenig altes Gehölz wie möglich verbleiben sollte. Damit die Pflanze auch in Bodennähe Blätter ansetzt, sollten Sie die seitlichen Triebe knapp ober dem Auge abschneiden, das nach außen zeigt.

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Der erste Schritt ist die Beseitigung aller Pflanzenteile, die durch den Kälte geschädigt werden könnten. Konzentrieren Sie sich dann auf jene Zweige, die über Kreuz wachsen und insgesamt „im Weg“ sind. Vorsicht auf Wildtriebe, die im unteren Bereich der Pflanze wachsen. Entfernen Sie nicht jene Zweige und Knospen, die nach außen stehen. Nach dem Eingriff sollte die Krone in regelmäigen Abständen 3–5 Grundtriebe haben. So gelangt genügend Luft und Licht zur Pflanze.

Schneiden der Rosen im Frühling

Der konkrete Schnitt h#ngt vom Typ sder Rosen ab. Dieser ist für Strauchrosen, Miniaturrosen und Baumrosen unterschiedlich. Wie sollte der Schnitt der Rosen im Frühling für die einzelnen Kategorien aussehen?

  • Teehybride – Strauchrosen mit großen einzelnen Blüten vertragen einen teiferen Schnitt. Sie mögen es, auf eine Höhe von ca. 20 cm über dem Boden zugeschnitten zu werden, wobei die seitlichen Triebe auf 2-3 Augen zugeschnitten werden sollten.
  • Floribunda – Strauchrosen mit gewaltigen Blüten, die aus einzelnen kleineren Blüten bestehen. Die Haupttriebe sollten nicht niedriger als 30 cm sein.
  • Miniaturen – in den ersten Jahren ist der Schnitt radikaler (ca. auf 10 cm), da die Aufzucht einer starken Struktur das Ziel ist. Nachdem Sie mächtig geworden sind, sollten die Triebe nur um ca. 2/3 Längen gekürzt werden.
  • Baumrosen – das Ziel ist eine „kugelförmige“ Krone, deshalb darf die Struktur nicht zu dicht werden. Blütentragende Zweige sollten um zirka die Hälfte der ursprünglichen Länge gekürzt werden (bis zum äußeren Auge, damit die Krone nicht zu dicht wird).
  • Kletterrosen – achten Sie beim Schnitt darauf, dass die Zweige gleichmäßig verteilt sind. Sie dürfen nicht über Kreuz wachsen und sich nicht anneinander reiben. Wenn nach dem Winter einige Triebe gefroren sind, müssen diese kompromisslos bis zum lebenden Gehölz abgeschnitten werden. Schneiden Sie die ältesten Triebe ab und kürzen Sie die jungen Blüten tragenden Triebe auf ca. die Hälfte.
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Remontantrosen

Remontantrosen sind jene Rosen, die mehrmals pro Saison blühen, wenn man die verblühten Blüten gewissenhaft entfernt. Diese müssen ein wenig anders gepflegt werden. Dieser Rosentyp bildet normalerweise einen gewaltigen Strauch, bei dem das Ziel nicht durch einen radikalen Schnitt, sondern eher durch die Vermeidung eines zu dichten Strauches erreicht wird, damit Luft und Licht nach innen gelangen kann. Hier erfolgt der Schnitt so, dass 2-3 der ältesten Triebe jedes zwete Jahr entfernt werden. Jedes Jahr werden dann nur die Enden der anderen Triebe, und mehr dann jene Triebe zugeschnitten, die die Tendenz haben den Strauch zu verdichten und undurchdringlich zu machen.

Margarete Palatin

Das Schreiben von Artikeln ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern auch ein Hobby. Und weil ich nicht nur bei Worten und Gedanken stehen bleibe, fließen in meine Texte auch vielfältige Lebenserfahrungen ein. Mein flexibler Umgang mit Veränderungen ermöglicht es mir zudem, neue Möglichkeiten und Kombinationen zu entdecken, selbst an Orten, an denen sie auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind.

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